Meiner armer Moritz

Letzte Woche erhielt die die nicht so tolle Nachricht, dass mein armer kleiner Racker tatsächlich die CNI hat, also die Chronische Nieren Insuffizienz, Stufe 3. Dazu kam noch, dass er sich einen Parasiten aufgelesen hatte, weshalb er nichts mehr gefressen hatte.

Das sind nicht so tollte Neuigkeiten kurz vor den Weihnachten. Allerdings hatte ich bereits im 2022 den Verdacht, dass etwas nicht ganz stimmt, denn er ist meistens sehr durstig. Am 20.12.2022 hätte ich eh einen Termin beim Tierarzt und hätte sein Blut kontrollieren lassen.

Jetzt hat er Medikamente, die seine Nierenfunktion unterstützen und die ich ihm regelmässig ins Futter mische. Der Parasit ist mit einer Tablette getilgt worden und im Moment ist er wieder der alte, kleine Schlawiner. Schauen wir mal, wieviele Tage, Monate oder vielleicht sogar Jahre er mir noch schenken wird…

Saison 2022 ist vorbei

Es ist der Augenblick gekommen, den ein Biker am traurigsten macht. Der letzte Ausflug zum Schallenberg in der Saison 2022. Ich war nicht der einzige, der diese Idee hatte, denn oben hatte es sehr viele Motorräder. Mit Glück ergatterte ich mir einen Parkplatz und einen Tisch im Restaurant. 🙂

Das Essen war im Gabelspitz wie immer erstklassig. Es gab Rehschnitzel mit Spätzli und Rotkraut, also ein typisches Wild-Menu. Zum Dessert habe ich einen köstlichen Coupe Kawasaki gegessen.

Bei der Rückfahrt hatte ich wegen einen langsamen Sonntagsfahrer beinahe einen Zusammenstoss mit einen SUV, der diesen Schleicher ebenfalls überholen wollte. Aber es ging alles gut und ich bin heil zu Hause angekommen, wo ich meine Grüne Fee geputzt und eingestellt hatte.

Jetzt macht sie ihren Winterschlaf, den sie sich verdient hat… bis zum Frühling 2023, dann sehen wir uns wieder… 🙂

Neue Skyrim Herausforderung

Es ist immer wieder verblüffend, auf welche Art und Weise man das Game spielen kann. Nach einigen Testphasen habe ich mich entschieden, eine Khajiit-Magierin zu erstellen.

Als Stoff-Träger hat man es ab LVL20 nicht leicht, da man oft niedergestreckt wird. Da muss man durch, bis man diverse Zauber auf der Stufe Adept und Experten hat. Danach kann man sich besser wehren.

Mehr Spielfreude bekam ich allerdings, als ich meiner Magierin mit einer ‚Schweren Rüstung‘ ausgerüstet hatte und so einen besseren Schutz gegen physikalische Angriffe hatte. Mittlerweile zocke ich auf der schwersten Stufe auf Legendär, womit ich recht gut durchkomme, ohne ständig zum Schutz einen Atronachen beschwören zu müssen.

Aber die grösste Herausforderung, die ich mir gestellt habe, ist das Sammeln und Lesen von allen Büchern in Himmelsrand, es sind nahezu 600 verschiedene Bücher in Skyrim vorhanden, wobei man nicht alle Bücher lesen kann (Zauberbücher) und einige doch recht kurz sind. Die Angaben, wieviele und welche Bücher es tatsächlich gibt, gehen auch sehr auseinander.

In dieser Hinsicht muss man Bethesda diesmal wirklich ein Lob aussprechen. Der grösste Teil der Bücher, mit ein paar wenigen Ausnahmen, sind wirklich sehr toll und stilistisch schön geschrieben, so dass es Spass macht, diese aufzuschlagen.

Ferienzeit

Endlich habe ich meine wohlverdienten Ferien. In den ersten zwei Wochen habe ich mehr oder weniger gar nichts gemacht und mich nur ein wenig ausgeruht. So läuft es immer in meinen Feren. Da werde ich erst ab der dritten Wochen richtig aktiv.

Das einzige, was ich unternommen habe, war mit der ‚Grünen Fee‘ rauszufahren. Aber man mekrt langsam, dass es Herbst wird, da die Tage kürzer werden. Zumindest am Morgen spürt man das und kann nicht so früh losfahren, wie man möchte. Aus diesem Grund habe ich auch verzichtet, ein weiteres Mal über den Nufenen zu fahren.

Dummerweise hatte ich einen Platten beim Hinterrad. Eines Morgens wollte ich losfahren und die Maschine stand hinten auf der Felge. Man konnte sich noch nicht mal richitg wegschieben. Glücklicherweise ist mein Motorradmechaniker nur Minuten von mir entfernt und konnte rasch einen neue Reifen bestellen, somit ich wieder meinen Kawa benutzen konnte.

In der letzten Woche erledige Dinge, die ich lange vor mich hergeschoben habe. Endlich habe ich neue Gardinen bestellt, die in ein paar Wochen geliefert werden sollten. Es wird endlich Zeit, da ich keine Lust habe, dass mir ständig Leute in die Wohnung gaffen können. Eigentlich wollte ich mir auch eine neue Matraze kaufen, aber da ich mir ein neues Töffkombi im Winter leisten werde, liegt das finanziell noch nicht drin. Dann warte ich eben bis nächstes Jahr.

Am Sonntag sollte es nochmal schönes Wetter geben, so hoffe ich zumindest. Gerne würde ich nochmals mit der Maschine raus. 🙂

1. August Ausflug

Da es mir am Sonntag nicht so besonders ging, habe ich mich entschlossen, heute einen grossen Ausflug mit der Maschine zu machen. Das Wetter war schön und heiss, warum nicht an einem freien Montag eine Tour durch das Oberland machen?

Den Start machte ich wie immer am Schallenberg, wo ich einen coolen Käser kennen gelernt hatte. Ich habe so einiges über die Käserei erfahren dürfen. Somit blieb ich länger als ich eigentlich beabsichtigt hatte.

Aber leider war hier wieder ein Schlüsselerlebnis, wie dumm Harley Fahrer wieder sind. Neben meiner Maschine war mehr als genügend Platz vorhanden, aber nein, der Penner musste seine träge Schwarte direkt neben meiner abstellen, so dass ich kaum meine Kawasaki rausschieben konnte. Dafür habe ich seine Aussenspiegel wunderbar verdreht… selber schuld… 🙂

Ich machte die Tour über Col des Mosses und Col du Pillon. Bei der Einfahrt zum Restaurant hat ein Rudel Harley Fahrer die Einfahrt versperrt. Denken scheint bei den Harley Fahrern eine echte Glücksache zu sein.

Dafür war die Stimmung und das Essen auf dem Col du Pillon wieder einmal sehr fein. Es ging dann zügig nach Hause, da ich den Verkehr zum Nationalfeiertag umgehen wollte.

Da wir in letzter Zeit trockenes Wetter hatte, wurde heute auch nicht erlaubt, Feuerwerkkörper abzuschiessen. Mein Moritz war das ganz froh darüber und musste sich nicht, wie er es immer an diesem Tag macht, unter das Sofa verstecken…. 🙂

Stau auf dem Grimsel

Diesen Sonntag war ich wieder auf dem Grimsel und wollte die kleine Tour machen, mit der Rückfahrt über den Lötschberg. Gott sei Dank bin ich sehr früh gestartet und konnte die ersten zwei bis drei Stunden geniessen. Das Wetter war fabelhaft.

Bis zum Pass hatte ich kaum Verkehr und konnte richtig zügig losfahren. Leider war ich nicht der einzige mit der Idee, wie es den Anschein hatte. So gegen 10.00 wurde es dann ätzend auf dem Pass und Kolonnenfahren war angesagt.

Tja, die Ferien haben begonnen und dies merkte man auch im Oberwallis. Noch selten habe ich so viele Fahrzeuge in dem Tal gesehen. Auch im Lötschbergtunnel hatte es Stau. Zumindest muss man als Motorradfahrer nicht sehr lange warten und wird bevorzugt verladen.

Zu Mittag habe ich wieder einmal im Restaurant Felsenburg gegessen. Auch hier war fast alles besetzt gewesen. Ich bekam gerade so den letzten Tisch.

Vielleicht ist es besser, die nächsten Touren im Berner Jura zu planen. Schauen wir mal…

Nuffenen

Dieses Jahr habe ich beschlossen sehr früh den Nuffenen zu machen. Letztes Jahr habe ich ihn verpasst, wegen dem schlechten Sommer. Deswegen habe ich mir gesagt, je früher desto besser

Morgens bin ich zeitig on the road gewesen und war froh darüber. Am Nachmittag hatten wir Temperaturen weit über die 30 Grad hinaus. Daher war es schön frisch und kühl als ich gegen 9.30 dort oben war.

Der Ausblick hier oben war wie immer eine Wucht. Bei Ankunft allerdings hatte es noch Wolken und verdeckte Sicht. Nach der Pause nicht mehr, typisches Wetter in den Bergen. Danach ging es weiter über den Gotthard, wo es kaum Verkehr hatte und über den Susten wieder zurück.

Theoretisch hätte ich bereits zu Mittag wieder zuhause sein können. Um 11.00 hatte ich meine geplante Tour gemacht. Ich machte trotzdem noch einen Abstecher über den Brünig und ass das erste Mal im Restaurant Bahnhof in Giswil, wo das Essen sehr lecker war.

Dann über den Sörenberg, auch das erste Mal dieses Jahr, danach über den Schallenberg, wo ich mir eine Kawasaki Glace gegönnt habe.

Es hat sich bewährt, so früh loszufahren und werde dies sicher auf diese Art und Weise wiederholen, auch wenn die Tour kürzer ist… 🙂

Grandioses Wochenende

Das Wochenende war wirklich grandios. Am Freitag hatte ich bereits frei und liess meiner Grünen Fee am Vormittag neue Schuhe anziehen. In der Zwischenzeit konnte ich meine Besorgungen erledigen. Der Mechaniker jammerte, er habe einige Hebel in Gang setzen müssen, damit er die Reifen bekommt. Ein herzliches Danke schön an die Wirtschaft und an das Virus…

Aber es hat funktioniert. Kurz vor dem Mittag bin ich die Maschine holen gegangen. In 2000 km wird der ganz grosse Service gemacht werden müssen. Auch hier empfahl der Mechaniker, mich so rasch als möglich anzumelden, damit er die Teile bestellen kann.

Zum Mittagessen bin ich dann auf den Schallenberg gefahren. Das Menu hat mir nicht so zugesagt. Fleischkäse mit Spiegelei und Pommes Frites. Ich habe mich dann für die Schüblig mit Kartoffelsalat entschieden.

Am Sonntag bin ich über den Susten getourt. Ich habe wieder einmal ein Versuch gestartet, über FB andere Biker zum mitkommen zu bewegen. Die Schweizer sind in dieser Hinsicht hoffnungslose Fälle. Noch ein Versuch und dann habe ich endgültig die Schnauze voll. Alles grossspurige und grosskotzige Poser in den Social Medias.

Wie auch immer, alleine bin ich früh gestartet und kam prima vorwärts. Die neuen Reifen arbeiten ausgezeichnet und war überraschend schnell über den Susten gefahren. Zurück ging es über den Vierwaldstättersee und das Entlebuch.

Gegen 15.00 Uhr war ich bereits zu Hause und konnte noch den Rest des Sonntages geniessen… 🙂

Das erste Mal auf dem Grimsel 2022

Am Donnerstag machte ich die Tour zum Grimsel. Das erste Mal im 2022

Leider wurde ich von einem anderen Biker verarscht. Scheiss drauf, er hat was verpasst nicht ich…. 🙂

Die Fahrt nach oben war geil, zwar stellenweise kalt, da wir in der Schweiz einen Brise aus dem Atlantik hatten. Besonders durch die Wolkendecke war es nur um die drei Grad warm.

Oben habe ich mich im Restaurant aufgewärmt und im Unterwallis war es sonnig und warm. Zurück bin ich wie immer über den Lötschberg…. 🙂

Erste Tagestour 2022

Heute war endlich die erste grosse Tagestour 2022. In den letzten Wochenenden hatte es meist nicht so gutes oder instabiles Wetter. Während der Woche war es schön und am Wochenende hat es oft geregnet.

Jetzt war ein Tag, den man wirklich auf der Maschine geniessen konnte. Zuerst auf dem Schallenberg den obligatorischen Nussgipfel mit der Ovomaltine nehmen. Danach ging es weiter über den Jaunpass, zum Col des Mosses und am Col du Pillon hatte ich die Mittagspause.

Es war recht viel los am Col du Pillon und die Wartezeiten für das Essen waren etwas lang. Egal, man hat ja schliesslich Zeit. Zurück ging es dann über Bulle, Freiburg und habe die Route über die Stadt nach Hause genommen. Es hatte sehr viele Insekten und am Freitag werde ich meine Grüne Fee waschen müssen. Daher bin ich ohne zu tanken direkt nach Hause gefahren.

Daheim habe ich festgestellt, dass ich mir tatsächlich einen leichten Sonnenbrand an den Armen geholt habe… 🙂

Am Abend war ich zwar recht erschöpft, aber es war ein geiler Tag…

Die ersten Frühlingausflüge

Endlich wieder richtig auf der ‚Grünen Fee‘. 🙂 Es war ein schönes Wetter. Am Freitag fuhr ich nach Saignelegier und habe dort zu Mittag gegessen. Wie immer war es fein da. Es war zwar ein wenig bewölkt, aber es regnete nicht und fuhr über Neuchatel wieder zurück.

Am Sonntag ging es dann zum ersten Mal auf den Schallenberg im 2022. Es war teilweise sehr frisch und hatte auf der Maschine nur Temperaturen um die 5 Grad. Das war mir doch zu kalt, obwohl ich gegen Mittag losgefahren bin. Es herrschte auch eine starke Biese.

Oben habe ich es mir gut gehen lassen und habe mir ein anständiges Osteressen gegönnt mit Bärlauchsuppe, Lamm an Kartoffelpüree und zum Dessert ein Mokka-Bailys-Mousse. Es zog leider die ganze Zeit und so richtig warm wurde es nie.

Deshalb habe ich beschlossen, keine grosse Tour zu machen und bin mehr oder weniger fast direkt wieder nach Hause gefahren, kurz über Schwarzenburg, Schliern, durch die Stadt und über Schüpfen wieder zu meinem Wohnort.

Die Berge laufen ja nicht davon und wir werden sicherlich noch genug warme Momente erleben… 🙂

Frühlingserwachen

Heute habe ich meine ‚Grüne Fee‘ aus der Garage geholt. Oder besser gesagt, ich habe sie das allererste Mal wieder gefahren. Letzte Woche habe ich meine Maschine abgedeckt, die Batterie angeschlossen und gestartet. Sie sprang sofort wieder an als wollte sie mir sagen, komm, steig auf, wir drehen eine Runde…. 🙂

Leider hatte ich ein Theater mit der Versicherung. Wenn die Leute nicht in die Gänge kommen, werde ich ab 2023 eine andere Versicherung wählen, die kompetenter ist als der alte Anbieter. Ärgerlich war die arrogante und schnoddrige Art und Weise, die mir entgegen gebracht wurde… professionell ist etwas anderes.

Am Sonntag Nachmittag habe ich die Installationsrunde gemacht. Das Öl kontrolliert, das Wasser und natürlich auch den Reifendruck, was enorm wichtig ist. Die Tour habe ich nur in der Gegend im das Seeland Gebiet gemacht. Alles funktioniert einwandfrei und die Saison 2022 kann starten. Ich hoffe nur, dass wir Ostern schönes Wetter haben werden.

Sonst habe ich über den Winter nichts aussergewöhnliches erlebt. Nach Draewen habe ich mir den neuen Char Moritz in Skyrim erstellt, mit dem ich mir die Langeweile im Winter vertrieben habe. Der passte gut und konnte mir neue Einflüsse als Dieb und als Magier in den Spiel holen gehen. Auch dem Moritz im realen Leben geht es weiterhin gut. Der kleine Racker ist bereits 71 Jahre jung geworden, wenn man sein Alter in Menschenjahre umrechnet.

Hoffentlich bleibt er mir noch mehrere Jahre erhalten…. .:-)