Technische Ausbildung

Technische Ausbildung

Eigentlich habe ich die Lehre als Automechaniker gemacht, weil ich absolut keine Ahnung hatte, was ich sonst machen sollte. Hauptsache eine Lehre.

Automechaniker

Während der Lehre wurde mir bewusst, dass ich den Beruf nicht bis zur Pensionierung machen würde. Fast hätte ich meine Lehre abgebrochen.

Meine Lehrmeister war ein absolutes A****loch und für ihn war ich nichts mehr als eine billige Arbeitskraft: eben ein 'Stift'. Mein Ausbildner war das pure Gegenteil und dank ihm bestand ich auch meine Lehre.

Dafür bin ich ihm heute noch dankbar, obwohl er vermutlich gar nicht mehr lebt.

Taxi-Automechaniker

Nach der Lehre habe ich temporär gearbeitet bis zur Rekrutenschule. Nach der RS ging es auch temporär weiter bis ich eine Festanstellung bei einem Taxi-Unternehmen erhielt.

Als Mechaniker war dies eine eindrückliche Zeit und machte dort enorme praktische Erfahrungen, dank einem sehr kompetenten Werkstattchef.

Da die interne Arbeitstundenverrechnung eines Mechanikers günstig war, haben wir auch die Motoren von A bis Z selbst revidiert.

Drei Motoren habe ich revidiert, DAS war ein geiler Job!

Baumaschinenmechaniker

Insgesamt habe ich, inkl. Lehre, 10 Jahre als Mechaniker gearbeitet. Dies letzten drei Jahre hatte ich die Möglichkeit als Baumaschinenmechaniker zu arbeiten.

In dieser Branche werden noch richtige Reparaturen gemacht und erweckte wieder Freude an meinem Beruf.

Ich hatte auch viel Ausseneinsätze und reparierte mehrheitliche die schweren Bagger bei Sonne, Regen oder sogar Schnee.

Die Rezession hatte die ganze Baubranche durchgeschüttelt. Leider mit dem Resultat, dass die Baumaschinenfirma ihre Tore schloss und alle Mitarbeiter entliess...

Fazit

Der Beruf als Automechaniker war, ist und bleibt einer der miesesten Jobs, die man haben kann. Man benötigt ein umfassendes Wissen im Bezug auf Mechanik, Physik, Chemie, Elektronik; zumindest in meinem Jahrgang. Wie er heute ist weiss ich nicht.

Damals wurden die sogenannten Festzeiten eingeführt. Für eine Reparatur darf man nur noch eine festgelegte Zeit aufwenden.

Auch werden Autos nicht mehr repariert, es werden Teile ausgetauscht, die irgendwo revidiert werden oder auch nicht.

... und das alles für einen sehr schlechten Lohn. Der Automechaniker ist einer der handwerklichen Jobs, der am schlechtesten bezahlt wird. Daher arbeiten heute viele ungelernte und ausländische Mechaniker in der Branche. Wie dann die Qualität aussieht, kann man sich vorstellen.

Für jemanden, der sehr ambitioniert ist, sollte eine Ausbildung als Land- oder Baumaschinenmechaniker machen. Diese Leute sind noch echte Mechaniker. In der Branche werden noch Reparaturen gemacht!

Der Job ist hart und deshalb wollen ihn auch die wenigsten mehr machen. Daher werden Baumaschinenmechaniker händeringend gesucht.

Das heisst, man kann praktisch den Lohn erhalten, den man will...

Technische Ausbildung

Technik

Das Wort Technik stammt von griechisch τεχνικός technikós und leitet sich ab von τέχνη téchne, deutsch etwa Kunst, Handwerk, Kunstfertigkeit.

(Quelle: Wikipedia)

Begriff: Stift

In der Schweiz sind die geschlechtsspezifischen Begriffe Lehrling und Lehrtochter bei der Revision des Berufsbildungsgesetz (BBG) durch Lernende ersetzt worden.

Weil der Begriff Lernende oft zu wenig spezifisch ist, wird gelegentlich (aber nicht im Berufsbildungsgesetz) Berufslernende geschrieben.

In der Umgangssprache sind weiterhin die Begriffe Lehrling bzw. Stift üblich.

(Quelle: Wikipedia)

Stift - nicht mehr erlaubt.

In meiner Zeit als Berufsbildner war der Begriff: Stift verpönt; dies zurecht, meiner Meinung nach.

Umgangsprachlich sagte man auch oft, der Stift sei technisch gesehen 'eine kopflose Niete', was auch auf den Auszubildenden zutrefffe.

Das ist abwertend und respektlos. Daher ist der korrekte Begriff: Lernende/r